Akne

 

Ursachen:

Aknebedingte Entzündungen können mit Rötung, Schwellung, Juckreiz und Druckschmerz einhergehen. Bei größeren Entzündungen drohen zusätzlich Lymphknotenschwellung und  Kopfschmerz, Fieber. Auf dem Wege durch verschmieren von Bakterien kann der Ausbruch eines Furunkels begünstigt werden. Schwere, d. h. stark entzündliche Akneformen sind mit Narbenbildung verbunden. Des Weiteren kann die Akne zu psychischen und sozialen Problemen beim Betroffenen führen, da sie als stigmasierend empfunden wird. Phobien, Neurosen, Beziehungsstörungen, Mobbing des Betroffenen durch seine soziale Umwelt, Depression  und Selbstmordgedanken sind möglich.

Behandlung:

Außer in leichten Fällen von Akne ist die Behandlung durch einen Hautarzt  anzuraten. Es stehen mehrere Wirkstoffe und unterstützende Therapie-Methoden zur Verfügung. Die medikamentöse Therapie versucht, die Talgproduktion zu reduzieren, den Verhornungsvorgang im Ausführungsgang des Talgdrüsengang zu normalisieren, Bakterien zu bekämpfen und die Entzündungsreaktion günstig zu beeinflussen.

Bisher bekannte Therapievarianten:

Benzoylperoxid (kurz: BPO)
Hormone (nur Frauen) 
Lichttherapie 

Salicylsäure
Alpha-Hydroxy-Säuren 

Antibiotika

Zink und Zinkverbindungen 

Autovakzine

Linolsäure 

Retinoide 

Isotretinoin systemisch 

Ernährung:

Bis jetzt ist ein allgemeiner Zusammenhang zwischen der Ernährungweise und dem Auftreten von Akne wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Einige Befürworter dieser These bemängeln das Fehlen wirklich aussagekräftiger Studien zum Thema, ohne jedoch selbst eine derartige Studie präsentieren zu können.

Bekannt sind bestimmte Stoffwechselerkrankungen, die fehlernährungsbedingt auftreten und eine Akne entweder verursachen oder zumindest ungünstig beeinflussen können.  Krankhaft erhöhter Blutzucker, wie er in Fällen unbehandelten Diabetes mellitus auftritt, vermag die bakterielle Besiedlung der Haut und nachfolgende Entzündungen zu begünstigen, was sich ungünstig auf die Ausprägung einer bereits bestehenden Akne auswirken dürfte.

Eine retrospektiv-statistische, nicht placebo-kontrollierte Studie aus dem Jahre 2005 von Clement Adebamowo  behauptet, mittels Auswertung der Fragebögen von über 47.000 Krankenschwestern einen statistischen Zusammenhang zwischen dem Konsum bestimmter Milchprodukte und dem Auftreten der Akne bei jungen Frauen gefunden zu haben.

Die Texte sind von anderen Lexikas herausgesucht worden und auf ein sinnvolles verständiges Mass gebracht. Aber immer ohne Garantie.